Auf CNNGo gibt es eine schöne Auflistung spannender, skurriler und interessanter Kleinigkeiten über Bombay.
Okay, für mich ist Bombay zusammen mit New York eh die tollste Stadt der Welt, aber die Auflistung macht Spaß und ist kurzweilig.
50 Gründe, warum Bombay No.1 als "World´s greatest City" ist
Dienstag, Oktober 13, 2009
Freitag, Februar 20, 2009
Blogpause
Wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, kam nicht mehr viel von mir.
Das lag vor allem daran, dass ich nach der Rückkehr von Goa so richtig fies krank geworden bin. Hohes Fieber, Übelkeit etc.
Ich trage die Fotos von Goa selbstverständlich noch nach!
Das lag vor allem daran, dass ich nach der Rückkehr von Goa so richtig fies krank geworden bin. Hohes Fieber, Übelkeit etc.
Ich trage die Fotos von Goa selbstverständlich noch nach!
Sonntag, Februar 15, 2009
Auf gehts nach Goa!
Indien übt auf mich einen ganz besonderen Zauber aus. Dieser Zauber besteht allerdings in erster Linie daraus, dass ich spontan wieder ca. 12 Jahre alt und genauso selbständig bin (allerdings war ich immer schon sehr selbständig..). Man muss sich das mal vorstellen - da laufe ich mit 19 Jahren für Wochen allein durch New York, teilweise sogar als "reiche Beute", aber mit über dreißig bin ich in Bombay ein wenig unsicher. Die Horrorgeschichten meiner Eltern z.B. über Inder, die kleine hellhäutige Kinder klauen, verstümmeln und zum betteln abrichten haben noch sehr lange nachgewirkt ;-)
Nun aber war ich mit Alex im Schlepptau in Indien unterwegs und es sollte "ganz allein" nach Goa gehen. Noch nie war ich irgendwo in Indien ganz allein - also ohne andere Inder - unterwegs gewesen und ich freute mich wie Bolle!
Natürlich mussten wir so gut wie nichts planen, den Flug hatte der Reisebüro-Onkel gebucht, das Hotel in Calangute in Goa gehört dem Hockey-Onkel, der dort ein Zimmer für uns reservierte. Sogar den Transport vom Flughafen in Goa hatte er schon mal angeleiert.
Also nur noch einen Koffer gepackt, ab ins Rick und zum Domestic Airport. Eigentlich eine ganz winzige Sache, aber ich war stolz wie Oscar, ganz allein zum Flughafen fahren zu können (also mit Alex). *dämlichgrins*
Der Inlandsflughafen Bombays (Santa Cruz) liegt eigentlich auf dem selben Gelände wie der internationale Flughafen, aber da der Platz unheimlich groß ist, fährt man den nationalen Terminal früher an. Und auch sonst sind die Unterschiede augenfällig, während der internationale Flughafen erst so langsam renoviert wird, ist Santa Cruz ein schickes Gebäude mit viel Glas und Marmor. Aber auch hier haben die Sicherheitskontrollen Einzug gehalten.
Wir flogen mit EasyJet, der "Billigflugabteilung" von JetAirways. Hatte ich beim letzten Mal während des einstündigen Fluges noch ein opulentes Frühstück bekommen, gab es dieses Mal lediglich eine Preisliste, und ähnlich wie bei der Deutschen Bahn konnte man vom Wägelchen kaufen *g* Aber da wir für gerade mal 100 Euro unterwegs waren, konnten wir das ohne Probleme verschmerzen. ;-)
In Goa war es richtig richtig warm, und das morgens um 10 Uhr *ächz* Der Flughafen sah noch aus wie beim letzten Mal, und wir waren gespannt, wie unser Transport zum Hotel wohl ablaufen würde. Mein Onkel meinte, sein Freund würde am Hotel Reservation Desk des Flughafens arbeiten und würde für uns die Fahrt zum Hotel organisieren.
Schon immer werde ich mißtrauisch, wenn einer meiner Onkels von "my very good friend" spricht, und vor allem nach der "Guided Sightseeing Tour"-Geschichte hatte ich schon mal die Augen nach einem privaten Taxi offen gehalten.
Aber oh Wunder! Noch während wir am Gepäckband aufs Köfferchen warteten, tauchte ein gut angezogener Inder auf, der nur "Daniela & Alex?" fragte. Sieh an, der Onkel-Kumpel! Er fragte, wie der Flug gewesen sei, ob uns die Hitze zu schaffen machen würde und versicherte uns, dass der Fahrer schon vor der Tür auf uns warten würde.
Nachdem wir unseren Koffer ergattert hatten und Richtung Tür strebten, stand der Onkel-Kumpel wieder da, winkte uns zu und zeigte in der großen Gruppe von Menschen auf einen kleinen Inder, der tatsächlich ein Schild "Mrs. Daniela & Alex" hochhielt. *grins* Für mein Leben gern hätte ich ihm das Schild abgequatscht!
Und so gings ab auf die Strassen des Bundesstaates Goa.
Nun aber war ich mit Alex im Schlepptau in Indien unterwegs und es sollte "ganz allein" nach Goa gehen. Noch nie war ich irgendwo in Indien ganz allein - also ohne andere Inder - unterwegs gewesen und ich freute mich wie Bolle!
Natürlich mussten wir so gut wie nichts planen, den Flug hatte der Reisebüro-Onkel gebucht, das Hotel in Calangute in Goa gehört dem Hockey-Onkel, der dort ein Zimmer für uns reservierte. Sogar den Transport vom Flughafen in Goa hatte er schon mal angeleiert.
Also nur noch einen Koffer gepackt, ab ins Rick und zum Domestic Airport. Eigentlich eine ganz winzige Sache, aber ich war stolz wie Oscar, ganz allein zum Flughafen fahren zu können (also mit Alex). *dämlichgrins*
Der Inlandsflughafen Bombays (Santa Cruz) liegt eigentlich auf dem selben Gelände wie der internationale Flughafen, aber da der Platz unheimlich groß ist, fährt man den nationalen Terminal früher an. Und auch sonst sind die Unterschiede augenfällig, während der internationale Flughafen erst so langsam renoviert wird, ist Santa Cruz ein schickes Gebäude mit viel Glas und Marmor. Aber auch hier haben die Sicherheitskontrollen Einzug gehalten.
Wir flogen mit EasyJet, der "Billigflugabteilung" von JetAirways. Hatte ich beim letzten Mal während des einstündigen Fluges noch ein opulentes Frühstück bekommen, gab es dieses Mal lediglich eine Preisliste, und ähnlich wie bei der Deutschen Bahn konnte man vom Wägelchen kaufen *g* Aber da wir für gerade mal 100 Euro unterwegs waren, konnten wir das ohne Probleme verschmerzen. ;-)
In Goa war es richtig richtig warm, und das morgens um 10 Uhr *ächz* Der Flughafen sah noch aus wie beim letzten Mal, und wir waren gespannt, wie unser Transport zum Hotel wohl ablaufen würde. Mein Onkel meinte, sein Freund würde am Hotel Reservation Desk des Flughafens arbeiten und würde für uns die Fahrt zum Hotel organisieren.
Schon immer werde ich mißtrauisch, wenn einer meiner Onkels von "my very good friend" spricht, und vor allem nach der "Guided Sightseeing Tour"-Geschichte hatte ich schon mal die Augen nach einem privaten Taxi offen gehalten.
Aber oh Wunder! Noch während wir am Gepäckband aufs Köfferchen warteten, tauchte ein gut angezogener Inder auf, der nur "Daniela & Alex?" fragte. Sieh an, der Onkel-Kumpel! Er fragte, wie der Flug gewesen sei, ob uns die Hitze zu schaffen machen würde und versicherte uns, dass der Fahrer schon vor der Tür auf uns warten würde.
Nachdem wir unseren Koffer ergattert hatten und Richtung Tür strebten, stand der Onkel-Kumpel wieder da, winkte uns zu und zeigte in der großen Gruppe von Menschen auf einen kleinen Inder, der tatsächlich ein Schild "Mrs. Daniela & Alex" hochhielt. *grins* Für mein Leben gern hätte ich ihm das Schild abgequatscht!
Und so gings ab auf die Strassen des Bundesstaates Goa.
Bauboom
In Bombay wird gebaut. An allen Ecken und Enden entstehen Einkaufszentren und Wohnhäuser ab 15 Stockwerken aufwärts.
Gerade die Stadtteile, in denen wir uns herumtreiben, Bandra und Khar, haben sich in den letzten 3 Jahren unheimlich gewandelt. Kleine 2-3 Stockwerke-Häuser wurden abgerissen und neu gebaut oder in Prachtbauten verwandelt. Die erste Etage wird zumeist komplett weggenommen und in Parkplätze umgewandelt, denn die sind absolute Mangelware.
Ich bin teilweise mit offenem Mund durch die Gegend gelaufen, so stark ist der Kontrast zwischen den alten Gebäuden und den neuen Häusern, die aus schickem Stein und meist auch aus viel (getöntem) Glas bestehen.
Meine Tante hat mir erklärt, dass sie für ihr Haus ebenfalls ein solches Angebot bekommen hätten. Es bestand darin, die Miete für zwei Jahre für eine andere Wohnung gestellt zu bekommen, so lange die Bauarbeiten in Gange wären. Danach hätten sie im neu gebauten Haus wieder eine Eigentumswohnung erhalten, mit Marmorbad & -fußboden, neuer Küche - und einem Raum mehr. Ausserdem ein Parkplatz inkl. Wächter, neuem Fahrstuhl inkl. Liftboy, einer Bibliothek und einem kleinen Sportraum. Die beiden Wächter am Tor sind ja jetzt schon da, ohne Wächter geht in Indien aber schon seit langem gar nix, dass hat nichts mit Terror zu tun.
Den Gewinn würden die Erbauer machen, in dem sie all die zusätzlich entstandenen Wohnungen zu sehr hohen Preisen (die Immobilienpreise in Bombay gehören zu den höchsten der Welt!) verkauft hätten.
Leider waren drei Parteien im Haus gegen diesen Plan, ältere Menschen, die in ihrem Eigentum ihren Lebensabend verbringen wollen oder was auch immer der Grund sein sollte. Meine Tante war auf jeden Fall ziemlich zickig deswegen, und aufgrund der nun stattfindenden Rezession ist das Projekt erstmal auf 2 Jahre verschoben worden. Vielleicht lassen die Verweigerer sich dann umstimmen oder sind weggesto.. äähh .. zogen ;-)
Wir haben viele solche Häuser gesehen, die noch in Bau sind. Bei manchen sieht es so aus, als wenn man teilweise die alten Häuser als Fundament drunter stehen lässt, außenrum kommen Säulen und dann die neuen Etagen obendrauf. Spannend.
Bin mal gespannt, wie es hier bei unserem nächsten Besuch aussieht, wobei ich dieses Mal überall versprechen musste, nicht wieder drei Jahre zu warten.







Gerade die Stadtteile, in denen wir uns herumtreiben, Bandra und Khar, haben sich in den letzten 3 Jahren unheimlich gewandelt. Kleine 2-3 Stockwerke-Häuser wurden abgerissen und neu gebaut oder in Prachtbauten verwandelt. Die erste Etage wird zumeist komplett weggenommen und in Parkplätze umgewandelt, denn die sind absolute Mangelware.
Ich bin teilweise mit offenem Mund durch die Gegend gelaufen, so stark ist der Kontrast zwischen den alten Gebäuden und den neuen Häusern, die aus schickem Stein und meist auch aus viel (getöntem) Glas bestehen.
Meine Tante hat mir erklärt, dass sie für ihr Haus ebenfalls ein solches Angebot bekommen hätten. Es bestand darin, die Miete für zwei Jahre für eine andere Wohnung gestellt zu bekommen, so lange die Bauarbeiten in Gange wären. Danach hätten sie im neu gebauten Haus wieder eine Eigentumswohnung erhalten, mit Marmorbad & -fußboden, neuer Küche - und einem Raum mehr. Ausserdem ein Parkplatz inkl. Wächter, neuem Fahrstuhl inkl. Liftboy, einer Bibliothek und einem kleinen Sportraum. Die beiden Wächter am Tor sind ja jetzt schon da, ohne Wächter geht in Indien aber schon seit langem gar nix, dass hat nichts mit Terror zu tun.
Den Gewinn würden die Erbauer machen, in dem sie all die zusätzlich entstandenen Wohnungen zu sehr hohen Preisen (die Immobilienpreise in Bombay gehören zu den höchsten der Welt!) verkauft hätten.
Leider waren drei Parteien im Haus gegen diesen Plan, ältere Menschen, die in ihrem Eigentum ihren Lebensabend verbringen wollen oder was auch immer der Grund sein sollte. Meine Tante war auf jeden Fall ziemlich zickig deswegen, und aufgrund der nun stattfindenden Rezession ist das Projekt erstmal auf 2 Jahre verschoben worden. Vielleicht lassen die Verweigerer sich dann umstimmen oder sind weggesto.. äähh .. zogen ;-)
Wir haben viele solche Häuser gesehen, die noch in Bau sind. Bei manchen sieht es so aus, als wenn man teilweise die alten Häuser als Fundament drunter stehen lässt, außenrum kommen Säulen und dann die neuen Etagen obendrauf. Spannend.
Bin mal gespannt, wie es hier bei unserem nächsten Besuch aussieht, wobei ich dieses Mal überall versprechen musste, nicht wieder drei Jahre zu warten.
Sonntag, Januar 18, 2009
Krank
Nur kurz: Wir sind noch am Leben, wir waren in Goa, sind zurück in Dtl. Allerdings habe ich mir wohl in Goa irgendwas aufgesackt (Twitterer habens wahrscheinlich mitbekommen) und es wird einfach nicht besser *grummel*
Daher kommen weitere Indien-Infos häppchenweise nach - aber es kommt auf jeden Fall noch was! Versprochen!
Daher kommen weitere Indien-Infos häppchenweise nach - aber es kommt auf jeden Fall noch was! Versprochen!
Sonntag, Januar 11, 2009
Sightseeingtour Part II
Am Donnerstag war es nun soweit - ich sollte also nicht auf eigene Faust die Innenstadt vom Bombay erkunden, sondern mit einem eigenen Fahrer und Guide.
Donnerstag war ein Feiertag, also sollten auch die Strassen nicht so voll sein, viel Platz, mal für Photos rechts ran zu fahren und sich etwas über die Sehenswürdigkeiten erzählen zu lassen. Die Reiseagentur hatte auch eine Liste mit Orten, knapp 40 Stück. Okay, einige waren nur Gebäude, aber hey, ich hätte nicht soviel vermutet.
Der Fahrer kam erstmal eine halbe Stunde zu spät, aber das ist in Indien ja nix neues. Eher ungewöhnlich war, dass er sich rein gar nicht für uns interessierte. Ich begann ihn Dinge zu fragen, aber keine Antwort! Einige Augenblicke später begann er uns in einer anderen Sprache anzusprechen. Ob Hindi oder das in Bombay ebenso gebräuchliche Marathi, keine Ahnung, ich spreche beides nicht.
Er begann leicht panisch zu werden (ich übrigens auch) und rief wohl seinen Boss an, der Alex auf englisch erklärte, dass der Fahrer zwar kein Englisch sprechen, es aber sehr wohl verstehen würde. Nun gut, das hätte uns erstmal gereicht, auch wenn ich langsam ein mulmiges Gefühl bekam. Wie sollte er uns etwas erzählen können, wenn wir keine gemeinsame Basissprache hätten?
Wie wir dann feststellen durften - er verstand doch kein Englisch, nicht mal ein "please stop here for 5 minutes" trieb ihm schon das Fragezeichen ins Gesicht. Zu allem Übel begann er dann während der Fahrt erstmal den Prospekt der eigenen Firma zu studieren, um zu sehen, wo er überhaupt hinfahren würde. Mein Onkel rief mich an, um zu fragen, ob alles okay wäre, und ich klagte ihm unser Leid. Er versprach, sich darum zu kümmern, und just in diesem Moment ging die Klimaanlage aus!
Innerhalb der nächsten Minuten wurde es richtig stickig und der Fahrer stoppte und orderte ein neues Auto, mein Onkel sprach am Tel von einem neuen Fahrer. Aber nach ca. 20 min. Wartezeit wurde es nur .. ein neues Auto, selber Fahrer.
Seufzend baten wir ihn, uns zum Gateway of india zu bringen. Das klappte auch - aber das blöde Ding war nahezu komplett eingepackt und überall war alles voller Sicherheitsleute, die das Gateway und auch das Taj Hotel aufs strengste bewachten. Ausserdem war die Luft unsagbar diesig an diesem Tag, auf dem Wasser kaum etwas zu sehen. Langweilig ...
Währenddessen rief aber mein Onkel an und versprach uns einen neuen Fahrer. Der kam dann nach weiteren 15 - 20 min. Wartezeit. Er brachte uns zum Prince-of-Wales-Museum und versprach, genau an der Stelle zu warten. Nach 1,5 h im Museum war er natürlich nicht da. Wir liefen die Strasse auf und ab, bis wir ihn endlich auf der anderen Strassenseite entdeckten. Als wir uns vor ihn hinstellten, schaute er zunächst durch uns hindurch, als wären wir Fremde. Ich musste ihn tatsächlich fragen, ob er nicht unser Fahrer sei? Er reagierte eher ungehalten, fragte, ob wir nicht noch in die Kunstgalerie wollten?
Nee, wollten wir nicht, uns war nach Erfrischungsgetränken und Mittagessen im Café Leopold. Er fuhr los, jedoch zum Nariman Point (wo das ebenfalls bei 26/11 beschossene Oberoi Hotel steht), und war sehr erstaunt, dass wir bei der unglaublich schlechten Sicht an diesem Tag nicht aussteigen und Bilder machen wollten. Er begann ebenfalls den Firmenprospekt zu studieren und ich wiederholte meine Bitte, uns zum Leopold zu bringen. Er reagierte nicht, aber er fuhr los, jedoch den Marine Drive entlang. Als wir am Aquarium nicht aussteigen wollten (weil ich da schon mal war und es langweilig fand) blickte er langsam panisch.
Also bat ich ihn uns zu den Hanging Gardens zu bringen, eine hübsche Gartenanlage ein paar Strassen weiter. Für ihn wurde das jedoch zum Problem, alle paar Meter fragte er irgendwelche Passanten oder Taxifahrer nach dem Weg. Alex verdrehte schon die Augen.
Als nächstes wollten wir uns im Planetarium, dem Nehru Science Center eine Show ansehen. Er fuhr an dem wirklich markanten Gebäude (der weiße Turm, siehe unten) vorbei und wir dachten, er wolle irgendwo drehen? Mitnichten, er fuhr und fuhr und fuhr ... und fragte dann einige Taxifahrer, die ihn wie erwartet zurück schickten. Auf dem kurzen Rückweg bog er noch 2x falsch ab, bis wir ihn zu dem Ort leiteten. Er warf uns raus und wir stellten fest, dass die Show in englisch gerade begonnen hatte. Ausserdem waren wir hungrig, und wir erinnerten uns, einige Meter weiter eine Shoppingmall gesehen zu haben.
Also wieder runter vom Gelände, durch die Sicherheitsschleusen, ein wenig in den Läden gestöbert, im Food Court einige Leckereien vernascht, den Fahrer gesucht und ab durch die Mitte.
Wir baten ihn, uns schon nach Hause zu bringen, obwohl er eigentlich bis 21 Uhr abends gebucht war. Welch Wechsel seiner Fahrweise plötzlich!!
War er zuvor so langsam geschlichen, dass ihm sogar ab und zu der Wagen einfach ausgegangen war, schien es, dass er nun einen neuen Rekord aufstellen wollte ;-) Ich glaube, er hat uns wirklich gehasst.
Eigentlich hätten wir für diese Pleite gar nix zahlen sollen, aber da der Preis vorher festgelegt wurde, zahlten wir ihm die umgerechnet 20 Euro und wissen nun eins - ab jetzt einfach mit dem Taxi fahren!
Donnerstag war ein Feiertag, also sollten auch die Strassen nicht so voll sein, viel Platz, mal für Photos rechts ran zu fahren und sich etwas über die Sehenswürdigkeiten erzählen zu lassen. Die Reiseagentur hatte auch eine Liste mit Orten, knapp 40 Stück. Okay, einige waren nur Gebäude, aber hey, ich hätte nicht soviel vermutet.
Der Fahrer kam erstmal eine halbe Stunde zu spät, aber das ist in Indien ja nix neues. Eher ungewöhnlich war, dass er sich rein gar nicht für uns interessierte. Ich begann ihn Dinge zu fragen, aber keine Antwort! Einige Augenblicke später begann er uns in einer anderen Sprache anzusprechen. Ob Hindi oder das in Bombay ebenso gebräuchliche Marathi, keine Ahnung, ich spreche beides nicht.
Er begann leicht panisch zu werden (ich übrigens auch) und rief wohl seinen Boss an, der Alex auf englisch erklärte, dass der Fahrer zwar kein Englisch sprechen, es aber sehr wohl verstehen würde. Nun gut, das hätte uns erstmal gereicht, auch wenn ich langsam ein mulmiges Gefühl bekam. Wie sollte er uns etwas erzählen können, wenn wir keine gemeinsame Basissprache hätten?
Wie wir dann feststellen durften - er verstand doch kein Englisch, nicht mal ein "please stop here for 5 minutes" trieb ihm schon das Fragezeichen ins Gesicht. Zu allem Übel begann er dann während der Fahrt erstmal den Prospekt der eigenen Firma zu studieren, um zu sehen, wo er überhaupt hinfahren würde. Mein Onkel rief mich an, um zu fragen, ob alles okay wäre, und ich klagte ihm unser Leid. Er versprach, sich darum zu kümmern, und just in diesem Moment ging die Klimaanlage aus!
Innerhalb der nächsten Minuten wurde es richtig stickig und der Fahrer stoppte und orderte ein neues Auto, mein Onkel sprach am Tel von einem neuen Fahrer. Aber nach ca. 20 min. Wartezeit wurde es nur .. ein neues Auto, selber Fahrer.
Seufzend baten wir ihn, uns zum Gateway of india zu bringen. Das klappte auch - aber das blöde Ding war nahezu komplett eingepackt und überall war alles voller Sicherheitsleute, die das Gateway und auch das Taj Hotel aufs strengste bewachten. Ausserdem war die Luft unsagbar diesig an diesem Tag, auf dem Wasser kaum etwas zu sehen. Langweilig ...
Währenddessen rief aber mein Onkel an und versprach uns einen neuen Fahrer. Der kam dann nach weiteren 15 - 20 min. Wartezeit. Er brachte uns zum Prince-of-Wales-Museum und versprach, genau an der Stelle zu warten. Nach 1,5 h im Museum war er natürlich nicht da. Wir liefen die Strasse auf und ab, bis wir ihn endlich auf der anderen Strassenseite entdeckten. Als wir uns vor ihn hinstellten, schaute er zunächst durch uns hindurch, als wären wir Fremde. Ich musste ihn tatsächlich fragen, ob er nicht unser Fahrer sei? Er reagierte eher ungehalten, fragte, ob wir nicht noch in die Kunstgalerie wollten?
Nee, wollten wir nicht, uns war nach Erfrischungsgetränken und Mittagessen im Café Leopold. Er fuhr los, jedoch zum Nariman Point (wo das ebenfalls bei 26/11 beschossene Oberoi Hotel steht), und war sehr erstaunt, dass wir bei der unglaublich schlechten Sicht an diesem Tag nicht aussteigen und Bilder machen wollten. Er begann ebenfalls den Firmenprospekt zu studieren und ich wiederholte meine Bitte, uns zum Leopold zu bringen. Er reagierte nicht, aber er fuhr los, jedoch den Marine Drive entlang. Als wir am Aquarium nicht aussteigen wollten (weil ich da schon mal war und es langweilig fand) blickte er langsam panisch.
Also bat ich ihn uns zu den Hanging Gardens zu bringen, eine hübsche Gartenanlage ein paar Strassen weiter. Für ihn wurde das jedoch zum Problem, alle paar Meter fragte er irgendwelche Passanten oder Taxifahrer nach dem Weg. Alex verdrehte schon die Augen.
Als nächstes wollten wir uns im Planetarium, dem Nehru Science Center eine Show ansehen. Er fuhr an dem wirklich markanten Gebäude (der weiße Turm, siehe unten) vorbei und wir dachten, er wolle irgendwo drehen? Mitnichten, er fuhr und fuhr und fuhr ... und fragte dann einige Taxifahrer, die ihn wie erwartet zurück schickten. Auf dem kurzen Rückweg bog er noch 2x falsch ab, bis wir ihn zu dem Ort leiteten. Er warf uns raus und wir stellten fest, dass die Show in englisch gerade begonnen hatte. Ausserdem waren wir hungrig, und wir erinnerten uns, einige Meter weiter eine Shoppingmall gesehen zu haben.
Also wieder runter vom Gelände, durch die Sicherheitsschleusen, ein wenig in den Läden gestöbert, im Food Court einige Leckereien vernascht, den Fahrer gesucht und ab durch die Mitte.
Wir baten ihn, uns schon nach Hause zu bringen, obwohl er eigentlich bis 21 Uhr abends gebucht war. Welch Wechsel seiner Fahrweise plötzlich!!
War er zuvor so langsam geschlichen, dass ihm sogar ab und zu der Wagen einfach ausgegangen war, schien es, dass er nun einen neuen Rekord aufstellen wollte ;-) Ich glaube, er hat uns wirklich gehasst.
Eigentlich hätten wir für diese Pleite gar nix zahlen sollen, aber da der Preis vorher festgelegt wurde, zahlten wir ihm die umgerechnet 20 Euro und wissen nun eins - ab jetzt einfach mit dem Taxi fahren!
Samstag, Januar 10, 2009
Streetlife
Sightseeing-Tour Part I
Bombay ist angeblich keine Stadt, die zu ausgedehnten Sightseeing-Touren einlädt. Es gibt keine großen Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Taj Mahal, das Bild, dass jedem einfällt, wenn er/ sie an Indien denkt.
Die klassischen Reiseführer sind einhellig der Meinung, dass man in Bombay lieber "Life-Seeing" betreiben sollte.
Ich denke jedoch, dass es hier schon einiges zu sehen gibt, und so habe ich irgendwann als Teenager meine Mama unter den einen Arm gepackt, den Baedeker für Indien unter den anderen, wir haben den Vorortzug in die Innenstadt ("in town") bestiegen und los gings. Der Victoria Terminus ist von außen ein tolles Gebäude, und überhaupt sieht man auf dem Weg zum berühmten "Gateway of India" und dem noch berühmteren Taj-Hotel (inzwischen ist es allerdings eher eine traurige Berühmtheit) einige sehr schöne alte Gebäude aus der britischen Kolonialzeit, in denen sich Museen, Colleges oder offizielle Einrichtungen wie z.B. die Polizei befinden.
Auch diesmal wollte ich wieder das Abenteuer "Vorortzug" wagen. Eigentlich ist es gar kein soo großes Abenteuer, denn diese Züge werden täglich von Millionen von Menschen benutzt, um zur Arbeit und zurück zu kommen. Aber meine Verwandten waren anderer Meinung, denn inzwischen gibt es geführte Sightseeing-Touren per Bus. Wir waren einverstanden, doch dann hieß es, die Busse seinen immer total überfüllt, die Erklärungen wären auf Hindi und überhaupt würde das Ganze schon morgens um sieben losgehen, also total inakzeptabel ;-)
Besser sei es, sich ein Auto mit Fahrer/Führer für den Tag zu nehmen und sich in Ruhe alles zeigen zu lassen. Auch mein deutscher Onkel hatte mir beim letzten Treffen dazu geraten, man sei unabhängiger, erfahre eine Menge Dinge, könne stoppen, wann immer man wolle und das Beste: Man bekäme einige Geheimtipps gezeigt.
Das klang ja vielversprechend! Also baten wir Paul, einen solchen Fahrer zu organisieren. Der Preis war auch okay - 1600 Rs. plus alle Parkgebühren plus alle Eintrittsgelder. Nicht mal ganz dreißig Euro dafür, dass uns der Junge dann von morgens um neun bis abends um neun zur Verfügung stehen sollte, in klimatisiertem Wagen. Klasse! Und dann kam der nächste Tag ...
Die klassischen Reiseführer sind einhellig der Meinung, dass man in Bombay lieber "Life-Seeing" betreiben sollte.
Ich denke jedoch, dass es hier schon einiges zu sehen gibt, und so habe ich irgendwann als Teenager meine Mama unter den einen Arm gepackt, den Baedeker für Indien unter den anderen, wir haben den Vorortzug in die Innenstadt ("in town") bestiegen und los gings. Der Victoria Terminus ist von außen ein tolles Gebäude, und überhaupt sieht man auf dem Weg zum berühmten "Gateway of India" und dem noch berühmteren Taj-Hotel (inzwischen ist es allerdings eher eine traurige Berühmtheit) einige sehr schöne alte Gebäude aus der britischen Kolonialzeit, in denen sich Museen, Colleges oder offizielle Einrichtungen wie z.B. die Polizei befinden.
Auch diesmal wollte ich wieder das Abenteuer "Vorortzug" wagen. Eigentlich ist es gar kein soo großes Abenteuer, denn diese Züge werden täglich von Millionen von Menschen benutzt, um zur Arbeit und zurück zu kommen. Aber meine Verwandten waren anderer Meinung, denn inzwischen gibt es geführte Sightseeing-Touren per Bus. Wir waren einverstanden, doch dann hieß es, die Busse seinen immer total überfüllt, die Erklärungen wären auf Hindi und überhaupt würde das Ganze schon morgens um sieben losgehen, also total inakzeptabel ;-)
Besser sei es, sich ein Auto mit Fahrer/Führer für den Tag zu nehmen und sich in Ruhe alles zeigen zu lassen. Auch mein deutscher Onkel hatte mir beim letzten Treffen dazu geraten, man sei unabhängiger, erfahre eine Menge Dinge, könne stoppen, wann immer man wolle und das Beste: Man bekäme einige Geheimtipps gezeigt.
Das klang ja vielversprechend! Also baten wir Paul, einen solchen Fahrer zu organisieren. Der Preis war auch okay - 1600 Rs. plus alle Parkgebühren plus alle Eintrittsgelder. Nicht mal ganz dreißig Euro dafür, dass uns der Junge dann von morgens um neun bis abends um neun zur Verfügung stehen sollte, in klimatisiertem Wagen. Klasse! Und dann kam der nächste Tag ...
Freitag, Januar 09, 2009
Shopping ... oder so aehnlich
Wie einige wissen, bin ich unter anderem auch zum shopping nach Indien gefahren. Vor allem Sportsachen hatte ich mir auf den Zettel geschrieben, denn Adidas und Co. produzieren schliesslich in Indien und ich erinnerte mich, beim letzten Mal einige nette Laeden aller bekannten Marken auf der Linking Road gesehen zu haben.
Ich hatte mich auch nicht getaeuscht: Adidas, Nike, Reebok, Puma - alle waren sie da, und die allgegenwaertigen Wachleute hielten uns brav die Tueren zu stark klimatisierten Verkaufsraumen auf. Das war dann aber auch schon das einzige erfreuliche.
Die Laeden sind leer, die Mitarbeiter stehen sich die Beine in den Bauch, beschaeftigen sich aber lieber miteinander als mit Kunden. Die Klamottenauswahl ist eher duerftig und die Schuhe hoechstens 10 - 15% billiger als bei uns. Die Klamottengroessen sind ein Witz, und richtg schreag sind erst die Etiketten. Da soll ein Sportjaeckchen in Asien XS, in England S und in Deutschland 44/46 gross sein? Vielleicht 144 Kindergroesse. Verarschen kann ich mich wirklich allein.
Wir mutmassen, dass es den Herstellern nicht um den Umsatz, sondern allein um die Praesenz geht, denn schon die letzten Tage haben wir fast nie Kunden sehen koennen. Die Laeden sind jedoch allesamt an prominenten Stellen, an denen man mit dem Wagen oefter vorbei kommt. War wohl reine Zeitverschwendung von mir. Wenn morgen wieder Rikhs fahren sollten, werde ich lieber ein paar nette Kaufhaeuser an der Hill road besuchen, wo ich mir bei meinem letzten Besuch guenstig ein paar Pumasneaker gekauft habe.
Einzig bemerkenswert an dem Besuch im Nike-Shop war eigentlich nur, dass beim verlassen des Geschaeftes ein kleines Kaetzlein mitten auf den Stufen hockte und mich einmal frech anmaunzte, so nach dem Motto: "Pass auf, hier lieg ich und ich geh nicht weg!" Da hab ich doch glatt Heimweh nach meiner Milton-Quaeke bekommen. Aber naechsten Freitag bin ich ja schon wieder da ...
Ich hatte mich auch nicht getaeuscht: Adidas, Nike, Reebok, Puma - alle waren sie da, und die allgegenwaertigen Wachleute hielten uns brav die Tueren zu stark klimatisierten Verkaufsraumen auf. Das war dann aber auch schon das einzige erfreuliche.
Die Laeden sind leer, die Mitarbeiter stehen sich die Beine in den Bauch, beschaeftigen sich aber lieber miteinander als mit Kunden. Die Klamottenauswahl ist eher duerftig und die Schuhe hoechstens 10 - 15% billiger als bei uns. Die Klamottengroessen sind ein Witz, und richtg schreag sind erst die Etiketten. Da soll ein Sportjaeckchen in Asien XS, in England S und in Deutschland 44/46 gross sein? Vielleicht 144 Kindergroesse. Verarschen kann ich mich wirklich allein.
Wir mutmassen, dass es den Herstellern nicht um den Umsatz, sondern allein um die Praesenz geht, denn schon die letzten Tage haben wir fast nie Kunden sehen koennen. Die Laeden sind jedoch allesamt an prominenten Stellen, an denen man mit dem Wagen oefter vorbei kommt. War wohl reine Zeitverschwendung von mir. Wenn morgen wieder Rikhs fahren sollten, werde ich lieber ein paar nette Kaufhaeuser an der Hill road besuchen, wo ich mir bei meinem letzten Besuch guenstig ein paar Pumasneaker gekauft habe.
Einzig bemerkenswert an dem Besuch im Nike-Shop war eigentlich nur, dass beim verlassen des Geschaeftes ein kleines Kaetzlein mitten auf den Stufen hockte und mich einmal frech anmaunzte, so nach dem Motto: "Pass auf, hier lieg ich und ich geh nicht weg!" Da hab ich doch glatt Heimweh nach meiner Milton-Quaeke bekommen. Aber naechsten Freitag bin ich ja schon wieder da ...
Streik! Und alles so ruhig hier ...
Am Donnerstag war hier ein Feiertag, und so fand ich es wenig verwunderlich, dass mein Onkel kein Rikh bekommen hat und zu Fuss von seinem Geschaeft nach Hause laufen musste. Heute morgen jedoch kam die Info rein, dass auch mein Cousin kein Rikh fuer den Transport in seine Schule bekommen wuerde: In Indien streiken die Mitarbeiter in der Oelindustrie!
Das bedeutete schon mittags dass ca. 80% von Dehlis Tankstellen keinen Sprit mehr hatten, auch in Bombay wurde es laut der Angaben der hiesigen Newschannel richtig eng. Wenn ich das richtig verstanden habe, gab es einerseits Aerger mit den Fernfahrern, weil die Regierung den von ihr festgelegten Spritpreis troz sinkender Oelpreise kuenstlich oben laesst (klar, hoehere Einnahmen), andererseits wollen die Mitarbeiter der Oelindustrie mehr Geld.
Wer da genau weswegen streikt und wie lange, konnte noch nicht zuverlaessig gesagt werden, aber sicher war, dass es auf der Linking road heute ganz schoen leer und auf unserer Ecke an der Khar Station ungewoehnlich leise war - es fehlte das Gequaeke der Rickshaws und natuerlich all diese schwarz-gelben Taxis, die einen sonst gern mal beinahe ueber den Haufen fahren. Wenn mal ein Rikh fuhr, dann nur zu unverschaemt hohen Preisen. Alex und ich waren daher mal wieder zu Fuss unterwegs, haben die neuen Shoppingmalls naeher begutachtet, ein Sub von Subways genossen - bis auf das Brot schmeckts identisch zu dem am Dreiecksplatz! - und mir in einem sehr schoen klimatisierten Kaufhaus eine neue Jeans gekauft. Und als es dunkel wurde, mehrten sich auf den Strassen auch schon die Privatwagen und die zahlreichen fliegenden Haendler hielten einem ihre Ware unter die Nase.
Das bedeutete schon mittags dass ca. 80% von Dehlis Tankstellen keinen Sprit mehr hatten, auch in Bombay wurde es laut der Angaben der hiesigen Newschannel richtig eng. Wenn ich das richtig verstanden habe, gab es einerseits Aerger mit den Fernfahrern, weil die Regierung den von ihr festgelegten Spritpreis troz sinkender Oelpreise kuenstlich oben laesst (klar, hoehere Einnahmen), andererseits wollen die Mitarbeiter der Oelindustrie mehr Geld.
Wer da genau weswegen streikt und wie lange, konnte noch nicht zuverlaessig gesagt werden, aber sicher war, dass es auf der Linking road heute ganz schoen leer und auf unserer Ecke an der Khar Station ungewoehnlich leise war - es fehlte das Gequaeke der Rickshaws und natuerlich all diese schwarz-gelben Taxis, die einen sonst gern mal beinahe ueber den Haufen fahren. Wenn mal ein Rikh fuhr, dann nur zu unverschaemt hohen Preisen. Alex und ich waren daher mal wieder zu Fuss unterwegs, haben die neuen Shoppingmalls naeher begutachtet, ein Sub von Subways genossen - bis auf das Brot schmeckts identisch zu dem am Dreiecksplatz! - und mir in einem sehr schoen klimatisierten Kaufhaus eine neue Jeans gekauft. Und als es dunkel wurde, mehrten sich auf den Strassen auch schon die Privatwagen und die zahlreichen fliegenden Haendler hielten einem ihre Ware unter die Nase.
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